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Winterharte Sträucher

Winterharte Sträucher – Für Farbe an kalten, dunklen Tagen

Winterharte Sträucher sind vielfältige, nützliche Pflanzen, die von Dezember bis März standhaft gegen Frost und Kälte sind. Gerade wenn Hecken als Sichtschutz genutzt werden, sollte man auf winterharte Sträucher setzen, sodass sich aufgrund der herabfallenden Blätter im Herbst und Winter keine Durchguckmöglichkeiten in den Garten bieten. Außerdem sollen sie dem Garten in der kalten, dunklen Jahreszeiten etwas Farbe und Leben verleihen. Als Experten für Gartenbau München möchten wir Ihnen einige winterharte Sträucher vorstellen und erklären worin der Unterschied zu immergrünen Pflanzen liegt.

Immergrüne vs. winterharte Sträucher

Nur weil ein Strauch den ganzen Winter über seine Blätter behält, also immergrün ist, ist er noch lange nicht automatisch auch winterfest. Es kann trotzdem zu Frostschäden kommen. Immergrüne Pflanzen brauchen im Winter also einen zusätzlichen Schutz wie z.B. einen windgeschützten Bereichen im Garten oder spezielles Pflanzen Frostschutzmittel. Außerdem müssen immergrüne Pflanzen auch im Winter gegossen oder bewässert werden.

Winterharte Sträucher hingegen können von selbst den klimatischen Bedingungen des Herbstes und Winters Stand halten. Auch wenn es sich um winterharte Sträucher handelt, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass sie auch immergrün sind und die Blätter behalten.

Selbstverständlich gibt es noch winterharte Sträucher, die gleichzeitig immergrün sind.

Beispiele für winterharte Sträucher

Buchsbaum

Buchsbäume sind keine wirklichen Bäume, sondern zählen eher zu Sträuchern bzw. Büschen. Buchsbäume sind Kälte und Frost gegenüber unempfindlich und können ohne zusätzlichen Schutz im Garten überwintern. Der Buchsbaum braucht jedoch auch im Winter viel Wasser und sollte deshalb in trockenen und frostfreien Phasen regelmäßig gegossen werden.

Kleinblättriges Immergrün

Das Kleinblättrige Immergrün zählt zu den winterharten Halbstäuchern. Sie erreichen eine Höhe von lediglich 20 Zentimetern und eignen sich hervorragend als dekorative Unterpflanzung von Bäumen, um diesen etwas Leben und Farbe im Winter zu verleihen.

Bambus

Bambus hält extreme Temperaturen bis zu -30°C problemlos Stand. Phyllostachys-Arten und Fargesien sind wohl die frostfestesten Bambusarten. Da der Bambus zusätzlich eine immergrüne Pflanze ist, behält er seine Pracht auch in der kalten Jahreszeit und eignet sich so gut als Heckenpflanze, vor allem Fargesien.

Kirschlorbeer

Der Kirschlorbeer ist besonders winterhart und stellt eine beliebte Pflanze für Hecken dar.Der Kirschlorbeer kann eine Höhe von bis zu 3 Metern erreichen. Er ist sehr dicht und besitzt dunkelgrün glänzende Blätter. Der Kirschlorbeer, seine Blätter und Früchte sind giftig und sollten daher weder angefasst noch verzehrt werden. Verzichten Sie also auf Kirschlorbeer, wenn Sie Kinder oder entdeckungsfreudige Haustiere haben.

Stechpalme

Dieser Strauch ähnelt optisch den aus Weihnachtsfilmen bekannten Mistelzweigen. Die Stechpalme ist besonders pflegeleicht und dennoch winterresistent, zumindest die Europäische Stechpalme. Die Japanische Stechpalme ist hingegen frostempfindlich und sollte nicht ohne zusätzlichen Schutz den Winter im Freien verbringen. Achten Sie daher beim Kauf, dass es sich auf jeden Fall um die europäische Variante handelt.

Glanzmispel

Auch die Glanzmispel hat keine Probleme beim Überwintern. Die Glanzmispel bekommt feuerrote, dekorative Triebe, die im Laufe der Zeit aber wieder grün werden.

Winterharte Sträucher – Fazit

Winterharte Sträucher halten Frost und eisigen Temperaturen Stand, ohne Schäden zu erleiden oder zusätzlich gepflegt oder geschützt zu werden. Wenn Sie zudem zu immergrünen Pflanzen zählen, behalten Sie Ihre Blütenpracht auch im Winter – müssen dann aber weiterhin regelmäßig gegossen werden. Winterhart und gleichzeitig immergrüne Sträucher sind der Bambus, die Stechpalme und der Buchsbaum.

© evbrbe – stock.adobe.com

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