gemuesegarten planen

Gemüsegarten planen - Was Sie unbedingt beachten sollten

In der heutigen Zeit, in der es nur noch belastete, in Massen produzierte Lebensmittel zu geben scheint, entdecken immer mehr Menschen Ihren grünen Daumen und möchten selbst einen Gemüsegarten planen. Die Idee einen eigenen Nutzgarten anzulegen und gesundes, selbstgezogenes Gemüse zu ernten, begeistert viele. Doch wer ohne vorherige Planung an die Sache herangeht, macht Fehler, die sich im Nachhinein nur schwer korrigieren lassen. Als Fachbetrieb für den Gartenbau München möchten wir Ihnen die wichtigsten Arbeitsschritte von der Planung bis hin zur Bepflanzung Ihres Nutzgartens mitgeben.

Gemüsegarten Planen – Die richtige Größe

Wenn Sie Ihren Gemüsegarten planen, sollten Sie sich zuerst gut überlegen, ob Sie das gepflanzte Gemüse zur kompletten Selbstversorgung anbauen, oder ob Sie die Gartenarbeit als Hobby betreiben wollen. Das entscheidet nämlich maßgeblich über die nötige Größe des Beetes. Beispielsweise kann für die Selbstversorgung einer vierköpfigen Familie schon mal 150 Quadratmeter Fläche für den Nutzgarten draufgehen. Beziehen Sie in Ihrer Planung die gesamte, zur Verfügung stehende Fläche mit ein, und ob eventuell Teile Ihres Gartens noch für andere Zwecke gebraucht werden wie z.B. für Blumenbeete, Ihre Terrasse oder ein Spielplatz. Wenn Sie sich mit Ihrem Gemüsegarten jedoch als Hobbygärtner einen Traum erfüllen möchten, reichen natürlich kleinere Flächen. Achten Sie jedoch darauf, dass ein einzelnes Beet nicht breiter als 120 cm sein sollte. Die Länge spielt keine Rolle. Wichtig beim Gemüsegarten Planen ist, dass alle Flächen dieselbe Größe aufweisen. Das erleichtert die spätere Fruchtfolge. Der Anbau von Kartoffeln ist viel flächenintensiver als bei anderen Gemüsesorten. Wenn Sie also Kartoffeln anpflanzen möchten, sollten Sie zur bereits berechneten Fläche des Nutzgartens noch 50 Quadratmeter allein für die Erdäpfel beim Gemüsegarten Planen hinzufügen.

Der perfekte Standort

Ziehen Sie nur sonnige Plätze in Betracht, wenn Sie Ihren Gemüsegarten planen. Die Sonneneinstrahlung wirkt sich positiv auf das Wachstum, die Inhaltsstoffe sowie das Aroma des Gemüses aus. Denken Sie bitte nicht, dass Knollenpflanzen, wie Karotten oder Kartoffeln, ohnehin unter der Erde liegen und deshalb kein Licht benötigen. Die Blätter, die sich in der Oberfläche aufhalten, brauchen ebenso viel Sonnenlicht wie andere Pflanzen. Es gibt auch Gemüsearten, die stetige Sonneneinstrahlung unbedingt vorraussetzen, da sie ansonsten beim späteren Verzehr Gesundheitsschäden verursachen können. Dazu gehört nitrathaltiges Gemüse wie Feldsalat und Spinat. Bei Lichtmangel lagert sich nämlich das schädliche Nitrat in den Blättern ab. Achten Sie beim Gemüsegarten Planen darauf, dass für diese Pflanzen ein stets sonniger Ort gegeben ist.

Beetflächen und Wege im Gemüsegarten planen

Wege sind äußerst wichtig, um zu bestimmten Abschnitten des Gemüsegartens zu gelangen, ohne über das ganze Beet zu laufen und andere Pflanzen womöglich zu beschädigen. Außerdem beinhaltet ein Gemüsebeet auch Abstellplätze, Komposthaufen, Brunnen oder auch ein kleines Gartenhäuschen. Beziehen Sie das mit ein, wenn Sie Ihren Gemüsegarten planen. Hilfreich ist es einen Plan zu skizzieren und so auszuprobieren, wie die einzelnen Elemente angeordnet werden sollen. Da, wie erwähnt, alle Beete gleich groß sein sollen, empfiehlt es sich, die Wege nach Vorbild des klassischen Bauerngartens anzulegen, also als Wegkreuz oder Doppelkreuz. Die Wegkreuzung in der Mitte der Anbaufläche ist z.B. für einen Wasseranschluss geeignet. Denken Sie beim Gemüsegarten Planen daran.

Gemuesegarten planen gartenwege

Wegkreuz im Garten

Gemüsegarten planen – Das Einfrieden

Wenn Sie Ihren Gemüsegarten planen, dürfen Sie die Einfriedung nicht vergessen. Es ist wichtig, den Gemüsegarten wenigstens teilweise mit einer Hecke oder einem Zaun einzufrieden, um das Gemüse vor Wind und Wetter zu schützen. In der Regel reicht ein halb geschlossener, etwa 120 Zentimeter hoher Windschutz aus. Ist Ihr Garten relativ klein und bereits von einem Zaun oder einer Hecke umschlossen, so reicht das als Einfriedung völlig aus. Auf großen Grundstücksflächen ist es jedoch sinnvoll, die Beete noch einmal extra abzugrenzen, um den besten Schutz zu gewährleisten.

Tipps vor der ersten Bepflanzung

Ein gut geplanter Gemüsegarten bringt auch nicht viel, wenn aus den Gemüsesamen nichts wachsen kann. Befreien Sie die Erde vor dem ersten Anbau von Gras und anderem Bewuchs. Graben Sie dann die gesamte Erde ca. eine Spatentiefe um. Das lockert die Erde und ermöglicht ein problemloses Wachsen der Pflanzen. Bei sehr lehmigen Böden sollten Sie Sand auftragen, um sie durchlässiger zu machen. Bestenfalls bepflanzen Sie Ihren Nutzgarten zuerst mit Kartoffeln. Diese lockern den Boden gut auf. Die wachsenden Blätter bedecken zudem das gesamte Beet, was das Wachsen von Unkraut zuverlässig unterdrückt. Denken Sie also beim Gemüsegarten Planen genau daran, welche Pflanzen Sie anbauen möchten.

Wenn Sie professionelle Hilfe beim Gemüsegarten planen wollen oder diesen gleich von Profis anlegen lassen möchten, so würden wir uns freuen, wenn Sie unseren Fachbetrieb Verde Gartenbau in München kontaktieren. Gemeinsam sorgen wir für einen gut durchdachten, schönen und gesunden Nutzgarten! Für weitere Tipps rund um das Anlegen eines Gemüsegartens oder auch zur Gartengestaltung, können Sie gerne unseren Blog durchstöbern.

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